| | | | | 1944 Geboren in Frankfurt/Oder als viertes Kind einer Bauernfamilie, die 1952 nach Westdeutschland flüchtete.
 1963 - 1965 Nach dem Abitur (Ruberti-Gymnasium in Mühldorf/Inn) zwei Jahre Bundeswehr mit dem Abschluss als Leutnant d. Res.
 1965 - 1971 Studium der Rechtswissenschaften in München, Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, 1. Staatsexamen; anschließend Studium der Sozialwissenschaften und Kriminologie an der London School of Economics and Political Sciences.
 1971 - 1975 Referendarzeit in München mit 2. Staatsexamen.
 1976 - 1984 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug der Universität München, während dieser Zeit Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins BRÜCKE e.V., München, der einen Modellversuch zur Erprobung neuer Maßnahmen bei der Betreuung straffälliger Jugendlicher durchführt. Das Projekt erhält 1982 den von der Landesregierung vergebenen bayerischen Sozialpreis und wird bundesweit zum Vorbild für mehr als 400 Nachfolgeprojekte.
 1984 - 1985 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
 1985- 2000 zunächst stellvertretender Direktor und seit 1988 alleiniger Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V., parallel dazu seit 1987 Universitätsprofessur für Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Hannover.
 1986 - 1997 1. Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V.
 1997 - 2000 Gründer und bis September 2000 1. Vorsitzender der Bürgerstiftung Hannover; die Stiftung ist die erste ihrer Art in Deutschland und wird bundesweit zum Vorbild für inzwischen 17 entsprechende Neugründungen.
 seit 13.12.2000 Niedersächsischer Justizminister.
 Auszeichnungen:
 Die Dissertation wird 1983 mit dem Fakultätspreis (Jur. Fak. d. Uni München) sowie dem Hermine-Albers-Preis der Bundesjugendministerkonferenz ausgezeichnet. 1993 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. 1995 Verleihung des Bul-le-mérite (Bullenorden) durch den Bund Deutscher Kriminalbeamter.
 Persönliches:
 Ch. Pfeiffer ist seit 1984 mit der Juristin Anna Maier-Pfeiffer verheiratet. Sie arbeitet halbtags im Niedersächsischen Sozialministerium im Referat "Frauen und Beruf". Beide haben eine 14-jährige Tochter und einen 11-jährigen Sohn.
 Mitglied der SPD seit 1969
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