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 Prof. Dr. Herta Däubler- Gmelin
  
 geb.: 12. August 1943
Bundesministerin der Justiz, Mitglied des Bundestages, SPD
  
 
  
H. Daebler- Gmelin
Geboren am 12. August 1943 in Preßburg; evangelisch; verheiratet, eine Tochter, ein Sohn.

Studium der Geschichte, Volkswirtschaft, Rechtswissenschaft und Politikwissenschaften in Tübingen und Berlin.
Rechtsanwältin in Berlin.
Professor h.c. der Freien Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut (seit 1996).

Seit 1965 Mitglied der SPD, Mitglied des SPD-Präsidiums.
Mitglied des Bundestages seit 1972;
1980 bis 1983 Vorsitzende des Rechtsausschusses;
1983 bis 1993 stellvertretende Vorsitzende der SPD- Fraktion;
1994-1998 Vorsitzende der Arbeitsgruppe Rechtspolitik und Justitiarin der SPD-Fraktion;
von 1988 bis 1997 stellvertretende Parteivorsitzende der SPD.
Schirmherrin des Virtuellen Ortsvereins (VOV).

Seit dem 27. Oktober 1998 Bundesjustizministerin.

Mitglied der Kammer für Sozialordung der EKD, der World Women Parliamentarians for Peace, Parliamentarians for Global Action, der Arbeiterwohlfahrt, der ÖTV, der Naturfreunde, der Marie-Schlei-Stiftung und des Kurtoriums "Lebenshilfe".
Schirmherrin der DCCV (Deutsche Morbus-Crohn/Colitis Ulcerosa Vereinigung e. V.), des Selbsthilfeverbands "Muskelkranke in Baden-Württemberg e. V." und der Epilepsie-Selbsthilfegruppen Baden-Württemberg.

Besondere inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ausgestaltung der Europäischen Union zu einer demokratisch, sozial und rechtsstaatlich verfassten Gemeinschaft.
  • Modernisierung von Staat, Justiz und Verwaltung nach den von unserer Verfassung für unseren demokratischen und sozialen Rechtsstaat vorgegebenen Entscheidungen unter den heute völlig veränderten Umständen
    (Europäisierung, wachsende Globalisierung der Märkte und wichtiger Teile der Wirtschaft).
  • Abbau des bevormundenden und bürokratischen Staats und Stärkung seiner auf Bürgernähe, Mitbestimmung und Partnerschaftlichkeit ausgerichteten Funktionen.
  • Ausbau der Bürgerrechte und der Integration.
  • Sicherung des offenen, gleichberechtigten und angemessenen Zugangs zu den modernen Kommunikationsmitteln.
  • Schutz vor Kriminalität, derzeit besonders:
    Schutz vor Gewaltkriminalität an Frauen, Kindern und alten Menschen
  
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